Vorwort
Wir Angler und der Naturschutz
Viele Menschen behaupten, Angeln habe nichts mit Naturschutz, sondern eher mit Tierquälerei zu tun. Das mag bei manchen Anglern leider tatsächlich der Fall sein. Aber es ist glücklicherweise nicht die Regel!
Wir hingegen bemühen uns, im Einklang mit der Natur unser Hobby auszuüben. Wir genießen dabei die Idylle an unseren Gewässern.
Gefangene Fische werden selbstverständlich waidgerecht behandelt. Ein Angelhaken im Chitinmaul eines Fisches ist für die Fische keine Qual, da Chitin völlig unempfindlich ist (wie unsere Fingernägel). Fische, die zurückgesetzt werden, werden nur mit feuchten Händen angefasst, um die Schleimhaut zu schonen.
Alle unsere Mitglieder haben sich verpflichtet, die Angelplätze nicht mit Unrat zu belasten und keinesfalls Bäume oder Gebüsch zu beschneiden. Der natürliche Wuchs der Uferbereiche darf nicht beeinflusst werden.
Natürlich müssen wir unsere Gewässer und Uferzonen auch pflegen. Unsere Arbeitsdienste tragen viel dazu bei. Wir schneiden abgestorbene Zweige von den Bäumen, beschneiden die Hecken, legen Kieswege oder dergleichen an. Äste, Baumstämme oder sonstiges organisches Material wird mittels langer Rechen aus dem See gefischt.
Auch unsere Vögel werden bei uns mit einbezogen. An unserem See gibt es Vogelbrutbereiche. Diese Bereiche dürfen nicht beangelt werden, um die Vögel nicht zu stören. Speziell für den Eisvogel planen wir die Errichtung eines künstlichen Walls mit Bruthöhlen, um weiterhin den Bestand dieser possierlichen Vögel zu gewährleisten.
Fazit:
Was ein Angler der Natur entnimmt, gibt er ihr auch mit Freude und Verantwortung durch Hege der Fischbestände und Pflege der Gewässer und Ufer zurück!
Aktualisiert (Mittwoch, den 04. November 2009 um 19:41 Uhr)

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