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Zander

Der Zander (Stizostedion lupioperca)

Den Zander nennt man auch Schill oder Sandart.

 

Verbreitung:

Seine ursprüngliche Verbreitung erstreckt sich östlich der Elbe über Schweden, Finnland und Russland bis zum Kaspischen Meer. Er fehlt in England, Frankreich, Spanien, Italien und Kroatien. Durch Besatzmaßnahmen ist der Zander heute in ganz Mittel-, West- und Nordeuropa verbreitet worden.
Der Zander bevorzugt große Flüsse und Seen mit hartem Grund und planktontrübem Wasser. Er ist ein Fisch der Freiwasserzone (Pelagial), der sich nur selten in ufernahen Flachwasserbereichen oder in pflanzenreichen Regionen aufhält.

 

Körpermaße:

Er erreicht Längen bis zu 1,20 m und Gewichte von 12 - 15 kg (max. 19 kg).

 

Nahrung:

Der Zander ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber in größeren Wassertiefen versteckt. Er ist ein ausgesprochener Raubfisch, der sich vorwiegend von Ukelei, kleinen Rotaugen und Barschen ernährt.

 

Fortpflanzung:

Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Juni, bei Wassertemperaturen von 12 - 15 °C. In 0,5 - 3 m Wassertiefe mit hartem Untergrund und Wurzelwerk wird eine Art "Nest" angelegt (säubern des Laichplatzes), das gegenüber Artgenossen verteidigt wird. Hier werden die ca. 1,5 mm großen, klebrigen Eier (150.000 - 200.000/kg Körpergewicht) abgelegt. Das Gelege wird bis zum Schlupf der Jungen vom Männchen bewacht.

Mindestmaße und Schonzeiten in NRW:

40 cm, Schonzeit vom 01. April - einschließlich 31. Mai

 
aktuelles Datum
Montag, 01. September 2014
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